Aufruf zur Unterstützung
Aufruf zur Unterstützung der Petition
„Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland“
am 15. Oktober über eine Petition kurdischer MigrantInnen.
Am 15. Oktober 2012 berät der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mittels einer Anhörung über eine von mehr als 200 Verbänden unterstützte Petition zur Gleichstellung der kurdischen MigrantInnen.
erreichen bzw. die Anerkennung der kurdischen MigrantInnen als eigenständige Einwanderergruppe durchzusetzen. Nach mehr als fünfzig Jahren Migration leben heute rund eine Million KurdInnen in Deutschland. Die KurdInnen sind eine der größten MigrantInnengruppen in der Bundesrepublik, werden jedoch nicht als eigenständige MigrantInnengruppe anerkannt, da sie in der Regel den Staaten zugeordnet werden, aus denen sie kamen oder geflohen sind. Dadurch haben sie keinen Zugang zu fundamentalen Rechten, wie z.B. der Teilhabe an spezifischen Integrationsmaßnahmen u.v.m.
AUFRUF von YEK-KOM: Kampagne zur Anerkennung der kurdischen Identität online unterstützen
seit 01. August 2011 läuft die Kampagne „Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland“. Ziel ist es, eine Gleichstellung der in Deutschland lebenden Kurden mit anderen Migrantengruppen zu erreichen bzw. die Anerkennung der kurdischen Migranten als eigenständige Migrantengruppe durchzusetzen. Nach über 50-jähriger Migration leben nun etwa eine Million Kurden in Deutschland, die als Arbeitsmigranten oder als politische Flüchtlinge aus der Türkei, dem Iran, Irak und Syrien gekommen bzw. geflohen sind.
Diese Menschen, welche eine der größten Migrantengruppen in Deutschland stellen, werden bis heute nicht als eigenständige Migrantengruppe anerkannt, da sie in der Regel den Staaten zugeordnet werden, aus denen sie ausgewandert bzw. geflohen waren. Dadurch werden ihnen fundamentale Rechte, wie Teilhabe an spezifischen Integrationsmaßnahmen u.v.m., verwehrt. Auch der Auswärtige Ausschuss des Deutschen Bundestages konstatierte am 07.11.1991, dass „in der Bundesrepublik eine große Gruppe von Kurden lebt und auch ihnen die Möglichkeit zur Bewahrung und Entfaltung ihrer kulturellen Identität gegeben werden“ solle (BT-Drucksache: 12/1362).
Seit dem 01. August 2011 läuft die Kampagne „Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland“, deren Ziel es ist, genau diese Umstände zu verändern und Ausgehend von den globalen Menschenrechten, die Rechte der Kurde einzufordern. Weitere Informationen zum Inhalt der Kampagne finden Sie hier auf unserer Internetpräsens.
Zur Unterstützung der Kampagne, wurden vom 01. bis 15. September 2011 Unterschriften in Form von Karten gesammelt. Über 50.000 Unterschriften wurden bereits beim Petitionsausschuss des Bundestags eingereicht.
Zusätzlich zu den handschriftlichen Unterschriften gibt es nun für alle, die die Petition bzw. die Petitionskarten noch nicht unterschrieben haben, die Möglichkeit, online mit wenigen Klicks, die Petition zu unterschreiben und somit die Kampagne zur Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland zu unterstützen. Wer bereits eine Petitionskarte unterschrieben hat, braucht die Online-Petition nicht zu unterschreiben.
Unterstützen auch Sie die Kampagne und unterzeichnen Sie die öffentliche Online-Petition. Je mehr Personen die Petition online mitunterzeichnen, desto mehr Gewicht erhält sie im folgenden Verfahren.
Bis zum 10.11.2011 kann man die Online-Petition unterzeichnen. Die Unterschriften, die wir bisher in Form von Karten sammeln konnten und die Unterschriften, die wir online sammeln, werden zusammengefasst und beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Sollte es zu einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses kommen, so wird diese im Parlamentsfernsehen übertragen. Zudem sind die Sendungen ebenfalls im Internet zu sehen und können dort jederzeit als „Video-on-Demand“ auf der Webseite des Bundestages abgerufen werden.
Hier geht es zur Online-Petition:
Bedingungen für die Unterstützung der öffentlichen Online-Petition:
„Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“
Das bedeutet:
• Man muss nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, alle Menschen, die in Deutschland leben, dürfen die Petition unterstützen bzw. unterschreiben.
• Es gibt keine Alterseinschränkung, Menschen jeden Alters dürfen die Petition unterschreiben.
Wie unterzeichnen Sie die Online-Petition?
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=register
2. Hier muss man die aufgeführten Felder ausfüllen. Aufgepasst: Der Benutzername wird automatisch generiert und das geforderte Pseudonym ist nicht der Benutzername, den man später zur Anmeldung gebraucht. Nachdem man alle Felder ausgefüllt hat, erhält man eine Bestätigungsmail mit dem Benutzernamen (á la „Nutzer123456“). Der Nutzername lässt sich nicht ändern, also gut aufbewahren! Um das Konto zu aktivieren, muss man nur noch den Link in der Bestätigungsmail anklicken.
3. Nun loggt man sich mit den Benutzerdaten auf der Petitionsseite ein:
Direkt zu unserer Petition gelangen Sie auch über den Link:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=19950
Dort findet man den Text der Petition und die Begründung für das Petitionsvorhaben.
4. Um die Petition zu unterzeichnen, genügt es nun „Petition mitzeichnen“ in der Spalte „Anzahl Mitzeichnungen“ anzuklicken. Mit nur einem Mausklick gelangt man so auf eine Bestätigungsseite, auf der eine Liste sämtliche MitzeichnerInnen führt.
Eine ausführlichere Erklärung mit Bildern dazu finden Sie unter:
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Online-Petition_Anleitung.pdf
Unterstützende Organisationen:
• AGIF - Föderation der Arbeiterimmigrant /innen in Deutschland e.V.
• Cenî - Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.
• Kurdisches Institut in Deutschland
• FKE – Föderation der Yezidischen Vereine e.V.
• CÎK - Föderation der Kurdischen Muslimischen Gemeinschaften in Europa e.V.
• FEDA - Föderation der Demokratischen Alewiten e.V.
• KURD-AKAD - Netzwerk Kurdischer AkademikerInnen e.V.
• TÜDAY - Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e. V.
• YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.
• Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europ. Sektionen/ZAVD
• YEKMAL e.V. - Kurdischer Elternverein
• Der Europäische Friedensrat Türkei/Kurdistan
• Kurdische Gemeinde zu Berlin-Brandenburg e.V.
• YMK – Verein der Kurdischen Lehrer in Europa e.V.
• Volksrat der Eelam Tamilen in Deutschland
• The VOICE Refugee Forum
• Karawane für die Rechte von Flüchtlinge und Migranten
• Kurdische Frauen im Exil e.V.
• European - Kurdistan Green Organization
• Deutsche Kurdische Kultur bun e.V.
YEK-KOM, Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland e.V.
Antwort auf die kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Beuermann, Hamide Akbayir und Ali Atalan an die Landesregierung von NRW
15. Wahlperiode
Antwort der Landesregierung
der Abgeordneten Bärbel Beuermann, Hamide Akbayir und Ali Atalan DIE LINKE
Internationale Liga für Menschenrechte fordert: Anerkennung der kurdischen Identität
Anerkennung der kurdischen Identität
Nach über 50jähriger Migration leben heute schätzungsweise fast eine Million Kurdinnen und Kurden in der Bundesrepublik Deutschland, die als Arbeitsmigranten oder als politische Flüchtlinge aus der Türkei, dem Iran, Irak und Syrien hierher gekommen oder geflohen sind. Obwohl es sich um eine der größten Migrantengruppen in der Bundesrepublik handelt, ist sie jedoch bis heute nicht als eigenständig anerkannt, weil ihre Mitglieder in der Regel den jeweiligen Staaten zugeordnet werden, aus denen sie stammen und ausgewandert sind. Dadurch werden ihnen bestimmte Rechte wie etwa Teilhabe an spezifischen Integrationsmaßnahmen verwehrt.
Weiterlesen: Internationale Liga für Menschenrechte fordert: Anerkennung der kurdischen Identität
»Das PKK-Verbot muß aufgehoben werden«

Kurdische Vereine fordern Gleichstellung mit anderen Migrantengruppen in der BRD – und das Ende eines Generalverdachts. Ein Gespräch mit Yüksel Koc.
Interview: Claudia Wangerin
Yüksel Koc ist Vorsitzender der Föderation Kurdischer Vereine in Deutschland, YEK-KOM e.V.
Die Föderation kurdischer Vereine in Deutschland hat am 1. August eine Kampagne für die Anerkennung der Kurden als eigenständige Migrantengruppe in der BRD gestartet. Vielen Deutschen ist zwar die allgemeine Benachteiligung von Menschen ohne deutschen Paß oder EU-Staatsbürgerschaft bewußt, aber nicht, wodurch Kurden in der BRD gegenüber Türken benachteiligt sind. Warum ist diese Kampagne dringend nötig?




